Antifaschistische Aktion Bad Oldesloe 2012-01-19T17:19:54Z Copyright 2012 WordPress Administrator <![CDATA[Magdeburg 2012: Nazis und Gegenaktionen]]> http://antifaod.blogsport.de/?p=41 2012-01-19T17:19:52Z 2012-01-19T17:19:52Z Allgemein aufruf_magd

Am 14.01.2012 marschierten ungefähr 1.100 (Neo)nazis durch die sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg. Vorgeblicher Grund für die als „Trauermarsch“ deklarierte Veranstaltung war ein Bombenangriff auf die Stadt im letzten Jahr des zweiten Weltkrieges.

Ausgehend vom Nicolaiplatz im nördlichen Ortsbereich versuchten die (Neo)nazis dabei zunächst über die Lübecker Straße Richtung Bahnhof Magdeburg-Neustadt zu marschieren. Dies gelang aber nur bedingt. Trotz flächendeckender Absperrungen der Polizei war es nämlich einzelnen Gruppen von Gegendemonstrant_innen gelungen die Straße zu blockieren. Den Anfang machte dabei eine Initiative von Menschen, die sich in symbolischer KZ-Häftlingskleidung und einem Transpi mit der Aufschrift „Für das Erinnern“ auf Höhe des Bahnhofs sich den (Neo)nazis entgegensetzen. Etwa eine halbe Stunde wurde der (Neo)naziaufmarsch dadurch aufgehalten. Dann wurde die Blockade polizeilich geräumt.

Die (Neo)nazis marschierten dann weiter über die Gareisstraße Richtung Innenstadt, wurden dort aber ebenfalls durch zwei weitere kleinere Blockaden aufgehalten. Auch hier griff die Polizei ein und räumte.
Inzwischen hatten sich mehrere hundert Menschen auf dem Universitätsgelände versammelt und positionierten sich lautstark gegen die (neo)nazistischen Marschierer. Letztgenannte hatten derweil, begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot, den von ihnen angemeldeten Streckenabschnitt an der Universität erreicht. Wasserwerfer waren inzwischen auf die Gegendemonstrant_innen gerichtet und mehrere Züge der Bereitschaftspolizei an den Absperrgittern postiert, um Blockade zu verhindern. Vereinzelt flogen nun auch Flaschen und Rauchbomben in Richtung des (Neo)naziaufmarsches, konnte jedoch kaum eine Veränderung der Situation herbeiführen. Die (Neo)nazis setzten ihren Zug bis zum Ende weiter fort.

Dennoch bleibt zu bemerken, dass 2012 mehr Menschen für Gegenaktivitäten gegen (neo)nazistischen Marsch sensibilisiert wurden, als in den Jahren zuvor. Mehrere Bündnisse aus der Stadt und dem Umland hatten zu Blockaden bzw. antifaschistischen Aktionen aufgerufen und dadurch mehrere hundert Menschen mobilisiert. Es bleibt zu hoffen das sich dies in den nächsten Jahren fortsetzt und irgendwann ähnliche Erfolge wie in Halbe, Jena, Leipzig oder Dresden gefeiert werden können.

weitere Fotos hier: http://westhavelland.wordpress.com/2012/01/14/magdeburg-2012-nazis-und-gegenaktionen/

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Administrator <![CDATA[Polizeigewalt in Ratzeburg (S-H)]]> http://antifaod.blogsport.de/?p=43 2012-01-19T17:17:36Z 2012-01-19T17:17:36Z Allgemein Am Freitag, den 04.11.2011, verprügelten, folterten und schikanierten Polizisten in Ratzeburg (S-H) nachts eine Gruppe Jugendliche. Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Geschichte, die sich schon oft in Ratzeburg und Umgebung so oder ähnlich abgespielt hat.
Am oben genannten Abend wurden mehrere Jugendliche von einer Person angegangen und angegriffen. Diese Person forderte auf eine aggressive Art und Weise die Ausweise der Jugendlichen. Diese hatten Angst, dass es nur ein Vorwand wäre, die Geldbörsen zu bekommen und fragten die Person nach ihrem Dienstausweis. Ein Ausweis wurde nicht gezeigt. Die Gruppe wollte sich daraufhin entfernen. In dem Moment wurde die Person handgreiflich, es kam zu Schlägen durch diese und Beleidigungen seitens des, wie sich später herausstellte, Polizisten. Die Person zeigte im Halbdunkel eine Waffe, die verdeutlichen sollte, dass sie von der Polizei sei. Das brutale Verhalten, die Pistole und das Nicht-zeigen-Können des Ausweises und einiges mehr verunsicherte die Jugendlichen derartig, dass sie die Polizei anriefen und versuchten in Sicherheit zu gelangen. Zeitgleich traf eine weitere Person ein, die dem Angreifer eine Taschenlampe gab, mit der die Jugendlichen angegangen werden sollten. Auch hier gab es keinen Grund für die ganze Aktion, sondern verbale Anfeindungen und eine aggressive Sprache. Die Jugendlichen geben an, dass diese Person lallte bzw. sehr undeutlich sprach, sodass sie davon ausgingen, diese sei betrunken. Die von den Betroffenen herbeigerufene Streifen-Polizei unternahm beim Eintreffen nichts, sondern schloss sich den Schikanen an. Dabei werden zwei, rein verbal agierende Jugendliche geschlagen.Die Polizisten ließen von den anderen Jugendlichen ab und widmeten sich einem 16 jährigen Jugendlichen aus der Gruppe. Der Jugendliche wurde zu Boden gedrückt und schmerzhaft, weil mit viel zu festen Handschellen gefesselt, fixiert – dabei kam es zu Schlägen. Danach wurde der Betroffene in den Polizeiwagen gebracht und auf dem Weg zur Wache von einem Beamten weiterhin immer wieder körperlich angegangen. Auf der Wache wurde er zu Boden gestoßen, ein Polizist schnürte ihm die Kapuze seiner Jacke über das Gesicht und würgte ihn dabei. Der Beamte sagte: „Wenn du kotzen musst, kotz dich selber voll.“ Der Jugendliche konnte weder sehen, noch richtig atmen und war die ganze Zeit über mit den Händen auf dem Rücken gefesselt. Auf dem Weg in die Zelle wurde der Betroffene gegen den Kopf getreten, herumgeschubst, an den Haaren über den Boden geschleift und geschlagen. In der Zelle wurde er schliesslich mit Gewalt komplett ausgezogen und ein Bluttest gemacht. Bis zur Entlassung zogen sich die Schikanen dann hin , ohne dass begründet wurde, warum der Jugendliche auf der Wache festgehalten wurde; trotz mehrmaligem Nachfragen. Außerdem wurde er nicht über seine Rechte aufgeklärt und durfte niemanden anrufen.

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Administrator <![CDATA[Zieht euch warm an!]]> http://antifaod.blogsport.de/2011/12/04/zieht-euch-warm-an/ 2011-12-04T17:10:11Z 2011-12-04T17:10:11Z Allgemein Greifswald

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 10.12.2011 in Greifswald.

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald gilt weithin als ein Ort des kulturellen Austauschs und des harmonisch- studentischen Lebens. Linke Projekte und Initiativen prägen das Stadtbild und es gibt Möglichkeiten sich alternativ auszuleben. Damit stellt Greifswald eine der wenigen Ausnahmen zur braunen Tristesse in Mecklenburg-Vorpommern dar. Doch immer häufiger wird dieses Bild der Realität nicht gerecht.
Seit geraumer Zeit haben sich neonazistische Strukturen in und um Greifswald gefestigt und noch stärker vernetzt. So gründeten sich im Januar 2010 die „Nationalen Sozialisten Greifswald“ (NSG), die u.a. Kontakte nach Sachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen pflegen. Anfänglich beschränkten sich ihre Aktionen auf Verteilen von Flyern und Schmierereien an Hauswänden, doch schon nach kurzer Zeit wurde ihr Auftreten zunehmend gewaltbereiter. Körperliche Übergriffe auf nicht rechte Menschen stiegen massiv an. Traurige Höhepunkte dieser neuen Qualität der Gewalt bildeten die Brandanschläge auf zwei alternative Wohnprojekte und der bewaffnete Überfall auf einen Jugendlichen, der anschließend auf der Intensivstation behandelt werden musste. Greifswald hat ein verdammtes Naziproblem.
Wir haben keine Lust mehr tatenlos zuzusehen. Wir haben es in Greifswald schon des Öfteren geschafft erfolgreich gegen Naziaktivitäten vorzugehen. Die Demonstration reiht sich in eine Vielzahl antifaschistischer Aktivitäten ein, unter anderem der blockierte Naziaufmarsch am 1. Mai und die erfolgreichen Störungen von NPD-Infoständen in der Stadt.

Kommt alle am 10. Dezember 2011 nach Greifswald. Lasst uns den Nazis einen unvergesslichen Tag bereiten und offensiv für linke Freiräume eintreten. Greifswald ist und bleibt antifaschistisch!

Null Toleranz für Nazis – Fight Back!
Greifswald | Südbahnhof | 10.12.2011 | 13 Uhr

weitere Infos

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Administrator <![CDATA[Kampagnenstart – Dresden Nazifrei 2011!]]> http://antifaod.blogsport.de/2010/12/14/kampagnenstart-dresden-nazifrei-2011/ 2010-12-14T15:38:04Z 2010-12-14T15:38:04Z Allgemein

2011 – Blockieren bis der Naziaufmarsch Geschichte ist!
Nazifrei – Dresden stellt sich quer!

2010 ist es uns erstmalig gelungen, Europas größten Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Grundlage unseres Erfolges war die Spektren übergreifende Zusammenarbeit zwischen Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen. Mit unserer klaren Ankündigung, den Naziaufmarsch durch Blockaden zu stoppen, haben wir gemeinsam den Raum des symbolischen Protestes verlassen. Die Entschlossenheit tausender Menschen, sich mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams den Nazis in den Weg zu stellen, machten die Blockaden zu einem Erfolg.

Für 2011 haben die Nazis angekündigt, mehrere Veranstaltungen zum Jahrestag der alliierten Luftangriffe auf Dresden durchzuführen. Seit Jahren versuchen die Nazis die Bombardierung Dresdens für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und an bestehende Mythen und die Gedenkkultur anzuknüpfen. Wir werden nicht akzeptieren, dass die Nazis die Geschichte verdrehen und die eigentlichen Opfer des Nationalsozialismus verhöhnen. Wir lehnen jede Leugnung und Relativierung der deutschen Schuld an Vernichtungskrieg und Holocaust ab.

Wir sind uns bewusst, dass sich die Nazis ihr Großereignis nicht einfach nehmen lassen. Deshalb werden wir uns auch 2011 wieder den Nazis durch Aktionen des zivilen Ungehorsams mit Massenblockaden entgegen stellen. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.

Wir werden uns weiterhin bei Versuchen der Kriminalisierung solidarisch zueinander verhalten. Wir stellen uns gegen jeden Versuch, antifaschistischen Protest als „extremistisch“ zu bezeichnen.
2011 werden wir den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren – bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

mehr Infos unter http://www.dresden-nazifrei.com

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Administrator <![CDATA[Tostedt hat kein Problem mit Nazis. Wir schon!]]> http://antifaod.blogsport.de/2010/12/13/tostedt-hat-kein-problem-mit-nazis-wir-schon/ 2010-12-13T11:51:58Z 2010-12-13T11:51:58Z Allgemein

In dem Internetauftritt der Samtgemeinde Tostedt heißt es: „Tostedt bietet Lebensqualität“, weil es ein „attraktiver Wohn- und Geschäftsort“ sei. Diese Selbstdarstellung ist ein verbaler Schlag ins Gesicht für die zahlreichen Betroffenen rechter Gewalt in Tostedt und Umgebung.

Laut der Statistik „rechtsextreme Straftaten“ in Niedersachsen rangiert das kleine Örtchen an erster Stelle. Und das ist nur die offizielle Zahl – viele der faschistischen Übergriffe werden, im Wissen über die Untätigkeit der Polizei, gar nicht mehr zur Anzeige gebracht. Die Nazis treten in der Öffentlichkeit selbstbewusst in T-Shirts mit Aufdrucken, wie „Gladiator Germania“ oder „Nationaler Widerstand Tostedt“ auf, sind im Sport- oder Schützenverein aktiv und in der regionalen Wirtschaftslandschaft verankert. Wichtigster Anlaufpunkt für die örtliche Naziszene ist der Laden „Streetwear Tostedt“.

Diese Präsenz der Nazis bekommen besonders Jugendliche zu spüren, die sich nicht im Umfeld der Nazis bewegen und darüber hinaus das
Naziproblem auf die öffentliche Tagesordnung setzen. Sie erleben Bedrohungen und körperliche Angriffe als Begleiterscheinungen des Alltags: in der Schule, auf der Straße oder als sog. „Hausbesuche“. Am Wochenende gilt Tostedt als No-Go-Area für nicht-rechte Jugendliche.

Der bisherige Höhepunkt in der langen Liste rechter Gewalt lässt sich datieren: In der Nacht des 23. Mai 2010 versuchte ein Dutzend Nazis die Wohnung eines nicht-rechten Jugendlichen zu stürmen. Mehrere Menschen wurden dabei schwer verletzt. Als Waffen setzten die Nazis Knüppel und Schaufeln ein, wobei Schwerverletzte bzw. Tote in Kauf genommen wurden. Statt eines öffentlichen Aufschreis und Einschreitens der Zivilgesellschaft und Bürger Tostedts wird auf ganzer Linie geschwiegen und verharmlost: Von der Polizei werden die Vorfälle als Rivalitäten unter Jugendlichen heruntergespielt. Ein politischer Hintergrund wird geleugnet. Die regionale Presse übernimmt diese Darstellungen ohne sie zu hinterfragen. „Schuldige“ werden dennoch benannt: ausgerechnet jene Jugendlichen, die sich gegen rechte Strukturen wehren und diese skandalisieren. Diese werden als „Störer und Nestbeschmutzer“ an den Pranger gestellt. Selbst das „Bündnis für Zivilcourage“ folgt dieser kruden Logik und verweigert sich einer öffentlichen Solidarisierung mit den Betroffenen. Im Gegenteil: Das Bündnis reproduziert sogar einen Extremismusbegriff, der Neofaschismus und Antifaschismus als zwei Seiten einer Medaille erklärt. Betroffene rechter Gewalt werden so von vorne herein kriminalisiert.

Das Naziproblem in Tostedt ist weder neu noch vom Himmel gefallen, sondern ganz klar hausgemacht. Bis Mitte der 90er Jahre gab es eine breite alternative antifaschistische Jugendkultur, welche im Zuge der Auseinandersetzungen mit der bundesweit erstarkenden Naziszene von staatlicher Seite zurückgedrängt wurde: nichtrechte Jugendangebote im Jugendzentrum wurden unterbunden, der Jugendrat aufgelöst und antifaschistische Initiativen kriminalisiert. Stattdessen wurde ein Streetworkprojekt ins Leben gerufen, dass den Nazis Räume und finanzielle Mittel zur Verfügung stellte. Mit diesem fehlgeschlagenen Ansatz der „akzeptierenden Jugendarbeit“ wurde maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Nazistrukturen in und um Tostedt langfristig etablieren konnten.

Heute gibt es eine vielfältige Naziszene, welche für die jüngsten Angriffe und Bedrohungen verantwortlich ist. Dabei zeigt die breitgefächerte Altersstruktur der Neonaziszene, dass es an jugendlichem Nachwuchs nicht mangelt.

Die Kampagne „Landfriedensbruch“ will in dieses Klima des Verharmlosens und Wegschauens eingreifen.

Wir fordern:
- Schließung des Ladens „Streetwear Tostedt“ – Nazistrukturen auflösen!
- Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt!
- Freiräume für nicht-rechte Jugendliche und Antifaschistische
Jugendkultur stärken!

Tostedt hat kein Problem mit Nazis. Wir schon.

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Administrator <![CDATA[Naziaufmarsch in Magdeburge Blockieren!]]> http://antifaod.blogsport.de/2010/12/13/naziaufmarsch-in-magdeburge-verhindern/ 2010-12-13T11:30:21Z 2010-12-13T11:30:21Z Allgemein Blockieren statt Ignorieren!

Im Rahmen der militärischen Zerschlagung Nazideutschlands bombardierten alliierte Fliegerverbände am 16. Januar 1945 Magdeburg. Dies nimmt die lokale Naziszene seit 1999 zum Anlass ihres „Trauermarsches“. In den vergangenen Jahren entwickelte sich diese Veranstaltung zum Auftakt des Februaraufmarsches in Dresden, sodass letztes Jahr für beide Veranstaltungen über eine gemeinsame Domain mobilisiert wurde. In den vergangenen drei Jahren nahmen zwischen 700 und 900 Nazis an den Aufmärschen in Magdeburg teil.
Das Ziel der Nazis ist es, ihre geschichtsrevisionistische Darstellung des Zweiten Weltkrieges in der Öffentlichkeit zu verankern. Die Bombardierung deutscher Städte wird ohne den historischen Kontext betrachtet. Ausgeblendet wird unter anderem die deutsche Kriegsschuld sowie die Verantwortung der deutschen Bevölkerung für die Angriffskriege und den Holocaust. Auf diese Weise werden aus deutschen Tätern „unschuldige Opfer“ gemacht – und die Geschichte auf den Kopf gedreht.

Magdeburger Naziszene
Der aktive Teil der lokalen Neonaziszene, wozu neben den altbekannten Mitgliedern der ehemaligen Kameradschaft „Festungsstadt Magdeburg“ auch viele jugendliche Nazis zählen, organisiert sich fast ausschließlich in der NPD und ihrer Jugendorganisation JN. Diese schaffte 2009 den Sprung in den Magdeburger Stadtrat lediglich mit einem Mandat, anstatt wie geplant in Fraktionsstärke. Derzeit bereiten sich die Nazis intensiv auf die Landtagswahlen am 20. März in Sachen-Anhalt vor. In vielen Vierteln landeten schon die ersten NPD Flyer im Briefkasten und es werden immer wieder unangekündigte Wahlkampf-Infostände aufgebaut. Der „Trauermarsch“ dient so neben der internen Identitätsstiftung auch als Wahlkampfauftakt für die Landtagswahlen.

Neben den organisierten gibt es auch zahlreiche unorganisierte Nazis sowie personelle Überschneidungen mit Hooligangruppen und der rechtsoffenen Magdeburger Oi!-Szene. Von rechten Hools und überwiegend unorganisierten Nazis gehen derzeit die meisten Übergriffe auf Migrant_innen, alternative Jugendliche und Antifaschist_innen aus.

Linke Politik und Subkultur muss in Magdeburg stets gegen Nazis verteidigt werden. Um den antifaschistischen Selbstschutz weiter auszubauen, müssen Nazis konsequent bekämpft, linke Freiräume geschaffen und die bestehenden Strukturen besser vernetzt werden.

Zivilgesellschaftlicher Protest
Anders als beispielsweise in Leipzig, wo anlässlich vom Nazidemonstrationen tausende Bürger_innen auf die Straße gehen, scheitern die Konzepte der Magdeburger Vereine und Initiativen Jahr für Jahr an der geringen Beteiligung. Die jährlichen Gegendemonstrationen des „Bündnisses gegen Rechts“, bei denen sich teilweise nur 50 Menschen inklusive Oberbürgermeister und Stadträten versammelten, wurden 2009 durch das Konzept der „Meile der Demokratie“ ersetzt. Durch Stände, Bühnen und sonstige Veranstaltungen wird die wichtigste Straße in der Innenstadt, der Breite Weg, anmeldetechnisch blockiert. In den vergangenen zwei Jahren wirkte die Meile verlassen und leer, bot jedoch für aktivere Antifaschist_innen Raum, um sich durch die Innenstadt zu bewegen. An einer Blockade des Aufmarsches sind die Vereine des „Bündnisses gegen Rechts“ trotz den Erfolgen in Dresden und Leipzig nicht interessiert. Die Protestmeile dient der Imagepflege der „Ottostadt Magdeburg“, während der Aufmarsch zivilgesellschaftlich ignoriert wird.

Naziaufmarsch blockieren!
Antifaschistische Zusammenhänge mobilisieren zu verschiedenen Aktionen am 15. Januar. Das Ziel ist die Blockade des Naziaufmarsches durch direkte Aktionen und zivilen Ungehorsam. Das Blockadekonzept wird allen Interessierten im Vorfeld auf Infotreffen oder am 15. Januar auf einer angemeldeten Kundgebungen vor Ort vermittelt. Weitere Informationen zu Treffpunkten, Veranstaltungen und Kundgebungen wird es auf blockierenmd.tk geben.

Naziaufmarsch blockieren statt ignorieren – den antifaschistischen Selbstschutz aufbauen!

Autonome Antifaschist_innen aus Magdeburg

weitere Infos http://www.blockierenmd.tk

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Administrator <![CDATA[NPD hetzt gegen die Schulreform]]> http://antifaod.blogsport.de/2010/07/14/npd-hetzt-gegen-die-schulreform/ 2010-07-14T21:53:32Z 2010-07-14T21:53:32Z Allgemein geschrieben von Keine Stimme den Nazis:

Achtung!: NPD-Kundgebung am 17. Juli, 11.00 Uhr
Busbahnhof Wandsbek-Markt

Ehemaliger Untergrund-Kämpfer und Führer der NPD-Schlägertruppe leitet Kundgebung in Wandsbek

Am Samstag, dem 17. Juli 2010 will die neofaschistische NPD auf dem Gelände des Busbahnhofes Wandsbek-Markt gegen die geplante Schulreform und Kinder migrantischer Herkunft hetzen. Leiter der Kundgebung soll Manfred Börm aus Handorf (Niedersachsen) werden, der wegen Wehrwolf-Untergrundaktivitäten im Gefängnis saß, leitender Funktionär verbotener Organisationen war und bis heute die Schläger des NPD-Ordnerdienstes anleitet. Angemeldet ist die Kundgebung von Raphael Niemann, der 2007 Scheiben ausländischer Restaurants in Altona einwarf und 2009 mit sog. Schlagschutzhandschuhen auf politische Gegner einschlug.

Spätestens bis zum 18. Juli 2010 können alle wahlberechtigten HamburgerInnen – das heißt also eine große Anzahl von MigrantInnen sind davon ausgeschlossen – in einem Volksentscheid darüber entscheiden, ob Hamburger Schulkinder in Zukunft länger gemeinsam in der Primarschule lernen, oder ob sie weiterhin nach der vierten Klasse auf Sonder-, Haupt-, Realschule oder Gymnasium verteilt werden. Die 2009 (von allen Parteien außer FDP und NPD) beschlossene Schulreform soll die vierjährige Grundschule durch die sechsjährige Primarschule ersetzen und statt des viergliedrigen Schulsystems soll es in Zukunft nur noch zwei Schulformen – die exklusiven Gymnasien und die Stadtteilschulen, wobei Sonderschulen wie üblich vergessen werden – geben.

An dieser kontrovers geführten Debatte um die Schulreform wollen die Neofaschisten der Hamburger NPD, der Jungen Nationaldemokraten (JN) und sog. Freie Kräfte nun mitmischen. Im Kampagnenaufruf heißt es, dass die NPD ein „Menschenbild“ habe, das „von der natürlichen Ungleichheit aller Menschen, auch innerhalb des deutschen Volkes“ ausgehe. „Intelligenz und andere Qualifikationen“ seien „nach Erkenntnissen der modernen Biologie zu etwa gleichen Teilen genetisch vorbestimmt“. Die NPD spricht von „überfremdeten Stadtteilen“ und propagiert die „konsequente Sonderbeschulung von Ausländern und leistungsunfähigen deutschen Schülern, um zu verhindern, dass die gutwilligen deutschen Schüler (…) negativ beeinflusst werden.

Diese Aussagen zeigen das sozialdarwinistische und rassistische Menschenbild der Neonazis, welches jedoch auch (in „politisch korrekter Form“) von manchem Otto Normalbüger oder Politikern wie Herrn Sarrazin (SPD) geteilt und verbreitet wird.

Der Leiter – ein Mann für´s Grobe

In der jüngsten Vergangenheit ist die Hamburger NPD immer wieder durch Gewalttaten an ihren Infoständen in die Schlagzeilen gekommen. Im letzten Jahr wurden mehreren Menschen in Hamburg durch Neonazis zum teil schwer verletzt. Momentan lassen mehrere Bezirke keine Anmeldungen von Infoständen der Partei zu. Räume für ihren erst am 4. Juli durchgeführten Landesparteitag ließ sie unter falschen Angaben durch ihr Vorstandsmitglied Willi Wegner in einem Kleingarten anmelden. Wegner wurde u.a. wegen Beihilfe zum Mord verurteilt.

Mit dem Leiter der Kundgebung in Wandsbek, Manfred Börm, Leiter des Ordnungsdienstes und Mitglied im Bundesvorstand der Nazipartei, setzen die Hamburger nun noch eins drauf. Börm wurde wegen einem bewaffneten Überfall auf einen NATO-Stützpunkt zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nach der Haftentlassung engagierte er sich als Gauführer in der inzwischen verbotenen Wiking-Jugend (WJ) und danach in der 2009 verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ).

In beiden Organisationen leitete er Kinder oder Jugendliche zu Wehrsportübungen an. Seit langem ist Börm auch als Funktionär für die NPD tätig. Börms Ordnerdienst ist immer dabei, wenn es gilt auszuteilen. Ob bei einer Straßenschlacht gegen politische Gegner in Schleswig-Holstein im Jahre 2004 oder als sich NPD-Kader 2006 der Polizei in Oldenburg widersetzten. Einen vorbestraften Wehrsportliebhaber will die Hamburger NPD nun als Leiter einer Kundgebung zum Thema Erziehung und Schule präsentieren.

Die NPD-Kundgebung am Samstag ist für 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr von den Nazis angemeldet worden und wird sicherlich nicht ohne vielfältigen und breiten antifaschistischen Protest ablaufen.

Info: Keine Stimme den Nazis

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Administrator <![CDATA[„LOST IN REPRESSION? -CONTROL YOURSELF!-“]]> http://antifaod.blogsport.de/2010/07/14/lost-in-repression-control-yourself/ 2010-07-14T21:48:13Z 2010-07-14T21:48:13Z Allgemein geschrieben von Lost in Repression:

Vom 19.07 – 24.07 wird in Hamburg im Centro Sociale eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto: „LOST IN REPRESSION? – CONTROL YOURSELF“ stattfinden.
Am 20. Juli 2010 jährt sich zum 9. Mal der Todestag von Carlo Giuliani. Wir nehmen dies zum Anlass, Repression und Polizeigewalt wieder stärker zu thematisieren.
Nicht nur der tödliche Schuss, auch die darauf folgenden beispiellosen Übergriffe der italienischen Polizei in Genua erfüllen uns immer noch mit Erschrecken und Fassungslosigkeit. Die Konsequenzen der massiven Repression 2001 in Genua, waren 2009 in l´Aquila deutlich zu spüren. Einerseits führte die kurzfristige Verlegung des Ortes, andererseits die Angst, die nicht nur bei italienischen Genoss_Innen, sondern europaweit existierte zu leeren Straßen, zu kaum vernehmbarem Protest. Die Lähmung des Widerstands war quasi das Ende der offensiven Bewegung der Globalisierungskritiker_Innen in Italien bis heute.

Nicht nur in Genua, sondern überall wo Widerstand existiert, wo Menschen sich weigern bis zur endgültigen Betäubung zu konsumieren und gegen den Normalzustand aufbegehren, durchdringen staatliche Maßnahmen unseren Alltag. Sie können Hausdurchsuchungen, Festnahmen, Anquatschversuche, bis hin zu gewalttätigen Übergriffen seitens der Polizei sein. Ebenso können sie sich durch Kommunikationsüberwachung, Personenkontrollen und vieles mehr ausdrücken.
Repression ist mehr als wir vielleicht in erster Linie denken. Sie ist vielseitig, umfangreich und subtil. Sie will uns lähmen, kontrollierbar machen und ist dementsprechend auf allen Ebenen der Gesellschaft zu bemerken.
Im kapitalistischen Normalzustand scheint fast jeder Mensch in erster Linie verdächtig, diesem nicht willenlos ergeben zu sein. Kameraüberwachungen an jedem un-/möglichen Ort verwundern heutzutage kaum noch einen Menschen. Sie scheinen sogar zunehmend gewollt. Das von Medien, Politik und der Gesellschaft produzierte Verlangen nach grenzenloser Sicherheit legitimiert so den Überwachungsstaat.
In der Aktionswoche möchten wir zusammen mit euch auf verschiedenen Veranstaltungen darüber diskutieren, inwiefern uns Übergriffe seitens des Staates in unserer alltäglichen Praxis beeinflussen und wo wir Möglichkeiten sehen diese ins Leere laufen zu lassen. Solidarische und inhaltliche Zusammenarbeit, Vernetzung und die Entwicklung neuer Strategien können uns aus einem oft ohnmächtigen Zustand hin zu einem produktiven, progressiven und konstruktiven Handeln verhelfen.
Kommt nach Hamburg und nehmt teil an der Veranstaltungswoche und der Demonstration am 24. Juli!

Bleibt resistent!
Werdet offensiv!

Info: Lost in Repression

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Administrator <![CDATA[No pasaran! Bad Nenndorf 14.08.2010]]> http://antifaod.blogsport.de/2010/05/31/no-pasaran-bad-nenndorf-14-08-2010/ 2010-05-31T13:33:48Z 2010-05-31T13:33:48Z Allgemein NS-Verherrlichung stoppen
No pasaran! Bad Nenndorf 14.08.2010

Auch diesen August wollen wieder hunderte Neonazis aus Deutschland und dem benachbarten Ausland ihren „Gedenk“- Marsch in Bad Nenndorf abhalten. Ihrer Darstellung nach trauern sie um die Menschen, die während ihrer Inhaftierung im Winklerbad verstorben sind. Das Winklerbad war nach dem 2. Weltkrieg Verhörlager der britischen Armee, in dem u. a. Oswald Pohl, SS-General und Leiter des SS- Wirtschafts- & Verwaltungshauptamtes und somit zuständig für die Konzentrationslager inhaftiert war. In Wahrheit geht es ihnen aber nur darum, die Geschichte zu ihren Gunsten um zu deuten. Aus deutschen Tätern sollen Opfer „alliierter Gewaltherrschaft“ werden. Die Teilnehmerzahlen an diesem Aufmarsch steigen von Jahr zu Jahr. Es ist der größte Aufmarsch Norddeutschlands und der drittgrößte in der BRD.

Gegenproteste

Seit dem 1. Aufmarsch gibt es auch Proteste dagegen und Versuche den Aufmarsch zu verhindern. Diese wurden aber, durch ein massives Polizeiaufgebot be- / verhindert. Nichtsdestotrotz gab es immer wieder einfallsreiche Aktionen die den Aufmarsch verzögerten oder stören konnten. Gänzlich verhindert werden konnte er leider bisher nicht.

Und 2010? Dresden nach Bad Nenndorf holen!

Der 13.02.10 in Dresden hat gezeigt, dass es durchaus möglich ist, einen Naziaufmarsch komplett zu verhindern. Was in einer Großstadt funktioniert, sollte doch in einem kleinen Dorf erst recht klappen. Wenn tausende GegendemonstrantInnen Dresden lahm legen konnten, welche Wirkung hätten sie dann erst auf die Lage in Bad Nenndorf? Deshalb rufen wir zu Massenblockaden am 14.08.10 in Bad Nenndorf auf!

Massenblockaden?

Das Konzept der Massenblockaden bedeutet einen öffentlich angekündigten „Regelverstoß“. Die Teilnahme an dieser Aktion ist außerdem nicht mit großem Risiko verbunden, denn es handelt sich um eine offene Aktionsform, an der jede_r teilnehmen kann.
Uns ist wichtig, dass möglichst viele Menschen aus unterschiedlichen politischen Spektren und gerade auch die mit weniger Aktionserfahrungen teilnehmen können. Es gibt verschiedene Formen des Widerstandes gegen Naziaufmärsche. Gerade die Vielfalt an Aktionsformen, die nicht gegeneinander, sondern neben- und miteinander stattfinden, kann dem Aufmarsch wirksam etwas entgegensetzen. So wird die Teilnahme an der Aktion auch für Unerfahrene berechenbar. Trotzdem ist das Konzept klar auf eine praktische Politik der Verhinderung des Naziaufmarsches gerichtet.

Eine solche Massenblockade kann nur durch ein breites gesellschaftliches Bündnis von unterschiedlichen politischen Spektren, wie es in vielen anderen Städten existiert, realisiert werden.

weitere Infos unter http://badnenndorf.blogsport.de/

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Administrator <![CDATA[Den rassistischen „Tag der deutschen Zukunft“ am 5. Juni in Hildesheim blockieren!]]> http://antifaod.blogsport.de/2010/05/31/den-rassistischen-tag-der-deutschen-zukunft-am-5-juni-in-hildesheim-blockieren/ 2010-05-31T13:23:15Z 2010-05-31T13:23:15Z Allgemein Keine Zukunft für Nazis!

Am 5. Juni 2010 wollen Neonazis in Hildesheim unter dem rassistischen Motto „Tag der deutschen Zukunft – unser Signal gegen Überfremdung“ aufmarschieren. Bereits im vergangenen Jahr fand solch ein „Tag“ in Pinneberg statt und soll als neues alljährliches Nazi-Event in Norddeutschland etabliert werden.

Mit dem Motto wollen die Neonazis ihr menschenverachtendes Weltbild in die Öffentlichkeit tragen. Dabei versuchen sie an Vorurteile, die auch in der Mitte der Gesellschaft bestehen, anzuknüpfen.
Aktuelle Studien belegen, dass totalitäre, rassistische und antisemitische Einstellungen in allen gesellschaftlichen Gruppen und in allen Bundesländern in erschreckendem Maße vertreten sind. Es zeigt sich, dass es sich nicht nur um ein isoliertes Problem mit Neonazis oder ein regionales Vorkommen handelt, sondern ein gesamtgesellschaftlicher Zusammenhang besteht. Um dem entgegen zu treten, müssen wir uns der bestehenden Verhältnisse bewusst werden. Eine Gesellschaft, die auf Gewinnorientierung, Wachstum und Konkurrenz anstelle von Solidarität, Gerechtigkeit und Bedürfnisorientierung basiert, führt zwangsläufig zu Gewinner_innen und Verlierer_innen, zu Armut und Ausgrenzung, lokal wie global. Der Reichtum in Industriestaaten gründet sich auf Ausbeutung und Umweltzerstörung, zerstört Lebensgrundlagen und führt zu Flucht und Migration. Vor diesem Hintergrund globale Bewegungsfreiheit zu verweigern ist genauso falsch und menschenverachtend wie von Überfremdung zu sprechen. Daher gilt unsere Solidarität allen jenen Menschen, die sich auf den Weg machen auf der Suche nach einem besseren Leben. Jeder Mensch hat ein Recht auf ein menschenwürdiges Dasein.

Gemeinsam Nazis & Rassist_innen entgegentreten – immer & überall!

Wir begrüßen Demonstrationen gegen Nazi-Aufmärsche, rufen aber dazu auf, sich aktiv den Neonazis entgegenzustellen. Es gilt frühzeitig zu verhindern, dass Nazis einen neuen Aktionstag etablieren und ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten können.
Antifaschistische Aktivitäten wie beispielsweise in Dresden haben gezeigt, dass Nazi-Aufmärsche erfolgreich verhindert werden können. Ein breiter gesellschaftlicher Konsens für Aktionen des zivilen Ungehorsams hat das ermöglicht.
Lasst uns am 5. Juni in Hildesheim gemeinsam den Nazi-Aufmarsch blockieren! Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir werden mehrere Blockadepunkte organisieren und offen bewerben, um den Nazi-Aufmarsch zu verhindern.

Keine Stadt, keine Straße und erst recht kein Tag für Nazis!

weitere Infos unter http://www.keinezukunftfuernazis.tk/home-2/

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